Der Systemisch-Integrative Therapieansatz


therapeía
(griech. Θεραπεία):
Begleitung eines anderen Menschen

Die Systemische Therapie ist eine bedeutende Therapieform neben der Psychoanalyse, der Verhaltenstherapie und den humanistischen Therapien (Gestalttherapie, Hypnotherapie u.a.). Im Dezember 2008 erfolgte die Einstufung der Systemischen Therapie als wissenschaftlich anerkanntes Psychotherapieverfahren durch den „Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie“ aufgrund einer von der Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie e.V. (DGSF) und der Systemischen Gesellschaft (SG) vorgelegten Expertise.

Mit dem Systemischen Ansatz können innerpsychische Prozesse in unterschiedlichen sozialen Kontexten reflektiert, eigene Ressourcen genutzt und verstärkt und neue Lösungen sichtbar gemacht werden. Das Verstehen und Verändern von kritischen Lebenssituationen braucht die Betrachtung von persönlichen, familiären und institutionellen Zusammenhängen.

Die Integrative Therapie ist im Ursprung ein tiefenpsychologisches Verfahren, das neben der Bearbeitung akuter Schwierigkeiten im Leben auch tiefer liegende, seelische Konflikte einbezieht und Methoden verschiedener Therapieschulen nutzt. Ihre Wurzeln sind in der Gestalttherapie zu finden, die Fritz Perls in den Siebzigerjahren des letzten Jahrhunderts entwickelte und die von Hilarion Petzold prägend weiterentwickelt wurde. (Mehr dazu finden Sie auf www.eag-fpi.com.)

In unserem Zentrum arbeiten wir auch psychodramatisch nach Jakob Levy Moreno und kreativ-künstlerisch. Musiktherapeutische und körperorientierte Aktionsmethoden, schreibtherapeutische Ansätze sowie traumapädagogische Stabilisierungs- und Distanzierungsübungen können mit einfließen.